Der Bund der Steuerzahler macht im Schwarzbuch 2024/25 unmissverständlich deutlich, dass Politik und Verwaltung immer wieder an schlechten Ideen festhalten – selbst dann, wenn längst erkennbar ist, dass diese Projekte keinen echten Nutzen bringen oder sich in eine völlig falsche Richtung entwickeln. Statt Fehler zu korrigieren, werden viele Vorhaben nicht nachjustiert, sondern weitergeführt, vergrößert oder mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet.

Dieses Festhalten an Fehlentscheidungen führt dazu, dass öffentliche Gelder in erheblichem Umfang verschwendet werden – oft über Jahre hinweg und mit Millionenbeträgen, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden.

Der BdSt formuliert deshalb einen klaren Appell an die Verantwortlichen: innehalten, nachdenken, umkehren – und auf Unsinniges verzichten. Es ist ein Aufruf zu mehr Mut, Fehler einzugestehen, Projekte zu stoppen, wenn sie sich als untauglich erweisen, und Steuergeld endlich konsequent nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit und Vernunft einzusetzen.